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Keltenmuseum HochdorfD-71735 Eberdingen-HochdorfKeltenstraße 2 Tel. (07042) 78911 Fax (07042) 37 07 44 |
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Schätze aus der Keltenzeit in Ungarn![]() Der skythische Hirsch aus Tápiószentmárton
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Eine Sonderausstellung im Kelten-Museum HochdorfVon November 1998 bis Juli 1999 |
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| Diese außergewöhnliche
Sonderausstellung im Keltenmuseum Hochdorf war dem ersten Jahrtausend vor
Christus im Karpatenbecken gewidmet. Ungarn nimmt einen großen Teil des Karpatenbeckens ein. Seine großen fruchtbaren Ebenen werden im Norden vom Randgebirge der Karpaten geschützt, im Westen von den Ostalpen und im Süden von den Nordhängen der dinarischen Alpen. Die beiden großen Flüsse der Region - Donau und Theiss - verbinden sie mit anderen Gebieten und bilden zugleich natürliche Grenzen. Während des 1. Jahrtausends v.Chr. war das Karpatenbecken Schauplatz der Machtkämpfe der verschiedenen Völker aus Ost- und Westeuropa. Vom 8. bis 5. Jh. v.Chr. ist das Gebiet des heutigen Ungarn zweigeteilt: die Ungarische Tiefebene östlich der Donau ist von Steppenvölkern, den Skythen, besetzt. Der Westen dagegen liegt im Einflussbereich der Osthallstattkultur, die nördlich der Alpen entstand. Vom 5. Jh.v.Chr. an gewinnt die westliche Kultur mit der Ausbreitung der keltischen Zivilisation. die man bis ins 3. Jh.v.Chr. genau verfolgen kann, die Oberhand. Die letzte Periode (2. und 1. Jh.v.Chr.) ist durch die Entstehung der befestigten Siedlungen, den sog. "Oppida" gekennzeichnet. Sie entspricht etwa dem Entwicklungsprozess in Süddeutschland. Im 1. Jahrtausend v.Chr. entwickelt und verbreitet sich - neben einer starken Bronzeindustrie - die Eisenverhüttung, die eine noch nie dagewesene wirtschaftliche Entwicklung mit sich bringt. Diese Sonderausstellung im Keltenmuseum Hochdorf zeigte ausgewählte, repräsentative Funde. Der größte Teil davon wurde zum ersten Mal in Deutschland ausgestellt. Die Ausstellung zeigte die bekannten Hortfunde von Hajdúböszörmény, Kurd und Biharugra, die berühmten Goldschätze von Fokorupuszta, Pusztaegres, Budapest-Angyalföld, Szárazd-Regöly sowie Goldfunde aus den skythischen Fürstengräbern von Tápiószentmárton (darunter den berühmten Hirsch) und Zöldhalompuszta. Bronze- und Eisengegenstände aus den bekannten Gräberfeldern von Szentes-Vekerzug, Ártánd, Tápiózele, Kosd und aus den Siedlungen von Velemszentvid, Sághegy usw. |
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| 14.9.1999 - Für Anregungen oder Fragen bitte eMail an: |
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